Übersetzt am 17. Dezember 2005
                

Einführung

Introduction



Allen Forschern gewidmet…

Diese Internet-Seite möchte die Wissenschaft gegen jede Form von Obskurantismus verteidigen.
Wissenschaft wird als Forschrittsmodus für die Menschheit verstanden, und zwar nicht wie sie oft ausgeübt wird, sondern wie es sein sollte, das heißt :

  • ohne Dogma,
  • mit einer stets konstant geistigen Aufgeschlossenheit gegenüber Neuigkeiten,
  • 1 )
  • indem man das Forschungsfeld ständig erweitert,
  • 2 )
  • mit immer mehr Transparenz und Demokratie.

Weil die Wissenschaft, auch wenn sich die Wissenschaftler dagegen wehren, früher wie heute auch noch, zu sehr dogmatisch ist.
Auf diese Weise erscheint sie, mit vielen Aspekten, wie eine neue Religion :

Zum Glück gelang es der Wissenschaft, im Gegensatz zu den Religionen, je nachdem welche neuen Erkenntnisse und neue Tatsachen vorlagen, ihre Dogmen evolutionsartig entwickeln zu lassen.
Außerdem, besteht wohl die Motivierung der meisten Wissenschaftler darin, daß sie auf der Suche der Wahrheit immer mehr wissen wollen . Wir sind ihnen dafür alle etwas schuldig und dankbar.
Diese neuen Gralsritter setzen die Werke ihrer Vorgänger und "Meister" fort.
Und was dann, wenn der "Schüler" entdeckt, daß dieses Pensum in eine Sackgasse führt ?

  • Wir alle können nachempfinden und die Leiden des " Meisters " verstehen, da dieser sein Leben, seine Karriere, seinen Ruf, auf eine These aufgebaut hat, die nun als falsch erklärt wird.
  • Wir können bloß denjenigen Leuten Beifall spenden, die den Mut und die Ehrlichkeit haben, zu sagen : "Gemäß der mir damals zur Verfügung stehenden Daten, war meine Theorie richtig; aber nun, muß man dazu übergehen, sie in Frage zu stellen".
  • Und wir sollen diejenigen anzeigen und blamieren, die verzweifelt an ihren veralteten Vorstellungen festhalten... und denjenigen, die die klaffenden Lücken erkannt haben, einfach das Reden verbieten.
  • Zum Beispiel in Paläontologie.

Wissenschaft schreitet voran, dank der Menschen, mit ihren Qualitäten und ihren Fehlern ; und dies, obwohl diese Menschen ihren Willen von absoluter Objektivität zeigen. Unwiderruflich gestalten Stolz, Hochmut, Selbstüberhebung, oder der Glaube, ihre Auffassungen.

Die Wissenschaft, indem sie die Religion verdrängt hat ( die selbst die Zauberei ersetzt hatte ), gab uns ein besseres Verständnis unser Umwelt.
Diese Machtübernahme konnte nur erfolgen durch das Entstehen der Buchdruckerei. Bei dieser Entwicklung wurden immer mehr Bücher veröffentlicht und dadurch konnten neue Ideen sich verbreiten. Somit konnte die Inquisition nicht mehr ihre unerbittliche Zensur durchführen : Die Häretiker konnten sich endlich frei ausdrücken und die Wahrheit konnte von nun an nicht mehr von den Verfechtern der Dogmen mundtot gemacht werden.
Heute ist das Internet die neue Revolution, die gestattet, neue Ideen noch besser zu verbreiten. Dies wird den Menschen inmitten eines neuen Systems stellen, um neue Gedanken hervorzurufen. Die neue, hinterlistige ( oft mit wirtschaftlichen Fakten in Zusammenhang gebrachte ) Zensur, wie sie von den würdigen Institutsleitern, oder von Publikationsdirektoren ( wie beispielsweise der "Peer Reviews" durchgeführt wird und die allein in Frage kommen, um neue wissenschaftliche Einsichten zu verbreiten ), wird wiederum überholt werden...

Vieles ist schon gefunden worden, es bleibt aber noch vieles zu entdecken...
Noch muß man zu erkennen geben, daß man gewillt ist.

Also offiziell, ist der Forscher :

  • objektiv,
  • er sucht nur die Wahrheit,
  • er hält sich nur an Fakten.

Aber die Beobachtung von Phänomenen oder von ungeklärten Erscheinungen im Sinne der heutigen Theorien, zieht eine sofortige "immunologische" Abstoßungsreaktion mit sich... Das lässt den Weg offen für alle Arten von Scharlatanen. Und damit ist der Punkt erreicht, wo die Schlange sich selbst in den Schwanz beißt. :

  • die Wissenschaftler weigern sich, diese Phänomene zu studieren, indem sie vorspiegeln, diese würden dem Scharlatanismus unterstehen !!!

Um aus diesemTeufelskreis herauszukommen, muß man auf den Ankunft der Häretiker warten.
Folglich sollen die Wissenschaftler ihre Theorien den Beobachtungen anpassen, und nicht umgekehrt !( 3 )
Diese letzte typische Einstellung findet man wieder in anderen Bereichen ; nach dem Geozentrismus, nach dem Anthropozentrismus, haben wir nun den "Histozentrismus" :

Wir müssen aufhören, den Kopf in den Sand zu stecken; wir müssen uns jetzt bescheiden verhalten, und endlich diese unmöglichen Entdeckungen gründlich zu Vergleichsstudien heranziehen, damit wir stets neue Puzzlesteine zum großen Spiel des Wissens hinzufügen können !


Letzten Endes sind Zauberei, Religion oder Wissenschaft, nichts als Denksysteme.
Und auf die gleiche Weise wie die Wissenschaft ihre Vorgänger verdrängt und ersetzt hat, könnte sie gleichermaßen durch eine Hypothese ersetzt werden, die der Vollkommenheit näher steht, vielleicht durch eine völlig verschiedene Art und Weise die tatsächlichen Phänomene wahrzunehmen, und zu ermitteln : Etwas, wovon wir in dieser Menschengeneration noch keine Ahnung haben.

Sir James Frazier

Folge… Die HÄretiker    


Die Unmöglichen Entdeckungen

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Bemerkungen :

Obskurantismus :
Wenn sie systematisch ist : feindselige Gesinnung entgegen Zivilisationsfortschritte.
Systematische Gegensätzlichkeit und Weigerung, neue Offensichtlichkeiten, die geeignet sind, die vorherrschenden Lehrmeinungen zu widerlegen, zu prüfen.

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Dogma :
Etabliertes Prinzip ; Lehre, die unterricht wurde, und die als Glaubensbekannschaft, als Grundlage einer Doktrin, fungiert.
Die herrschenden Theorien.

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1: " Die Wissenschaftler ziehen es vor, am Anfang der gestellten Fragen zu stehen. Wenn sich etwas ereignet, was außerhalb ihrer Initiativen liegt, egal wo, wie oder wer damit zu tun hat, sie mögen das einfach nicht, weil sie von vornherein in die gleiche Lage versetzt werden, wie irgendjemand, ohne eine spezifische Annäherung zu haben, die da die Differenz machen würde. (…)
Und von diesem Augenblick an, neigen sie dazu, die Tatsachen zu verleugnen ; sie versuchen die Zeugen auszuschalten, und das ganze Ereignis auf das Konto des (Aber-)Glaubens zu setzen.
Und von diesem Augenblick an werden sie die Nicht-Gläubigen, diejenigen, die an die Werte der wissenschaftlichen Vernünftigkeit erinnern wollen
 ".

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2:  " Nach meiner Auffassung, gibt es da etwas Pathologisches, da offenbar viele Phänomene scheinbar Probleme schaffen, ohne daß die Wissenschaftler überhaupt etwas aus eigenem Anhieb hätten unternehmen können.
Es ist also eine sehr schlechte Angewohnheit, die sich insbesondere in Zusammenhang mit dem UFO-Phänomen zu erkennen gibt, und die die demokratischen Beziehungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in Gefahr bringt
 ".

Isabelle Stengers / Philosophin

Auszug aus " UFO-Jäger" / Thema ARTE

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Demokratie :
(hier), einer größten Anzahl von Leuten verständlich und zugänglich zu machen.

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Zufall :
Unerwartetes und unerklärliches Zusammentreffen von Ereignissen.
Tatsächlich, sobald man keine Erklärung für einen Vorfall findet ( abgesehen von seiner einzig und alleinigen Verneinung ), wird dieser dem ( Gott ) Zufall zugewiesen.

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Die Heiligen :
Diejenigen, deren Leben, Werke, Glaube, als Beispiele für die Gesamtheit der Gläubigen dienen.
Die ehemaligen Häretiker, von nun an "heiliggesprochen", und dazu auch die "Nobelpreisträger".

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Die hohen Priester :
Sie üben ein geistliches Amt während religiösen Feierlichkeiten aus.
Die "populärwissenschaftlichen" Autoren predigen ebenfalls durch die Medien

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Messe :
Zeremonie zum Kultstatus.
Die in den Medien veranstalte Öffentlichkeit der Wissenschaft dient dazu, die Glaubenskraft des kleinen Volkes zu verstärken.

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Konzil  :
Versammlung von hohen kirchlichen Würdenträgern, die die Fragen zu den Dogmen regeln sollen.
Von der Akademie der Wissenschaften gehaltene Rolle, die beschließ, was gelehrt, oder nicht gelehrt, wird.

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Die Inquisitoren :
Diejenigen, die auf jegliche Heresie Jagd machen, auf erbitterte und widerwärtige Weise.
In der Wissenschaft, sind sie zahlreich und treten auf verschiedenen Stufen auf. Es gibt die "Mandarine" oder Institutsdirektoren, die "Referees" oder Referenten in wissenschaftlichen Zeitschriften, die sich das endgültige Recht verleihen, jegliche Überschreitung der Dogmen zu verurteilen, indem sie die Publikation der jeweiligen Studien verhindern.
Und endlich gibt es auch diejenigen, die Jäger von Scharlatanen, die sich die Tugend verleihen, die Wahrheit zu besitzen,

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Nach Lucy : die Entdeckung von Abel

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"Ich verstehe es nicht, also ist es auch unmöglich" :
Es ist schwer, darüber hinauszugehen, von was man weiß, oder zu wissen glaubt.

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Beispiel  :
Die Geschichte der Astronomie, insbesondere die um den Geozentrismus, liefert typische Beispiele, wie man sich eifrig daran macht, die Beobachtungen an die Theorie anzugleichen, und dies über Jahrhunderte hinaus.

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Anthropozentrismus  !
Glücklicherweise wurde diese Idee in Frage gestellt und mehr und mehr Wissenschaftler neigen daran zu glauben, daß wir nicht allein im Universum sind.

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Wir wären das allerletzte Endergebnis in der Evolution !
Die Erde ist 4,5 Milliarden Jahre hat, der Mensch wär um die 5 Millionen... die Dinosaurier sind vor 65 Millionen Jahren alle verschwunden... es gäbe da vielleicht Platz für etwas Anderes...

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Parallel mit der Entdeckung Amerikas :
Die Entdeckung des neuen Erdteils durch Christoph Columbus gestattete unserer Zivilisation, diese weit entfernten Landgebiete kennen zu lernen, dessen bisherige Besucherstattungen bislang nur geheim und vertraulich gewesen waren.

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Die Geschichte wiederholt sich :
In der Folge von Newton, machte sich Herschel Sorgen darüber, daß sowenig für die künftigen Generationen zu entdecken übrig blieb.
Im vorigen Jahrhundert, Auguste Comte, Lord Kelvin und manche Andere, gestanden, daß die Wissenschaft sehr nah an ihrem endgültigen Endergebnis stünde ! Es würden nur ein paar Zahlen nach dem Koma fehlen.
Was manchen Wissenschaftlern nicht daran hindert, uns zu sagen, daß wir, heute, innerhalb von weniger als 10 Jahren, es schaffen werden, die "Theorie des Alles-Wissens" zu erarbeiten !
[und das war schon vor mehr als 10 Jahre...]

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Vielen Dank !   François de Sarre, für die Übersetzung.


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